Klostergut

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Das Klostergut Wessobrunn

Oberhalb der Ortschaft Wessobrunn gelegen – eine exzellente Lage für den Anblick und den Ausblick – ist das Klostergut in Wessobrunn in gewisser Weise Teil der Benediktinerabtei Wessobrunn. (Link: www.kloster-wessobrunn.de) Nach dem Brand des Wirtschaftshofes innerhalb des Dorfes, ließ der damalige Besitzer Michael Sager in den Jahren 1884  - 1886 den Gutshof auf der Anhöhe neu bauen. Das Herrschaftshaus – früher Schlösserl genannt – die drei Flügelbauten und das Nebengebäude sind ursprünglicher Bestand, der im Laufe des vergangenen Jahrhundert ergänzt und den Bedürfnissen der Landwirtschaft und der Technik verändert wurden. Der Ost- und Westtrakt sind beinahe unverändert erhalten. Baron Theodor v. Cramer-Klett erwarb im Jahre 1900 das Klostergut und zwei Flügel der ehemaligen Abtei.

Im Jahre 1917 erwarb die Erzabtei St. Ottilien (Link: www.ottilien.de) den Gutshof um die Ernährungslage der wachsenden Gemeinschaft verbessern zu können. Ab dem 1. Mai 1919 wurde das Gut mit Mönchen aus St. Ottilien geführt. Bis zum Jahre 1996 bildeten bis zu 20 Brüder und ein Superior eine klösterliche Gemeinschaft, die an diesem Ort das ORA et LABORA lebten. Als Lehr- und Musterbetrieb genoss Wessobrunn einen hervorragenden Ruf. Mangelnder Nachwuchs führte zu der nicht leichten Entscheidung im Jahre 1996 die Bewirtschaftung des Klostergutes aufzugeben; die letzen 6 Mönche kehrten in die Erzabtei zurück. Von 1996 bis 2002 war das Gut verpachtet und wurde als Milchviehbetrieb weiter geführt. Als diese Verpachtung 2002 endete, wurde die Milchviehhaltung beendet und eine Umstrukturierung des Klostergutes schrittweise angegangen. So wird der Acker- und Forstbetrieb von Sankt Ottilien aus betreut, ein Teil des Grünlandes ist verpachtet, auf den restlichen Wiesen weidet das Jungvieh der Erzabtei. Die historischen Stallgebäude werden teilweise bereits neu genutzt, worüber Sie die neuen Bewohner auf ihrer Seite informieren.

P. Tobias Merkt OSB

 
   
 

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